Pressemeldungen


Groupon startet B2B-Auktionshaus

Groupon Goods, der Online-Händler-Arm des Couponing-Anbieters Groupon, hat eine B2B-Auktionsseite für Europa gestartet. Hier können Händler und Unternehmen Restposten ersteigern, die nicht über Groupon Goods verkauft werden konnten.

Groupon Goods Liquidation Auctions heißt die neue Seite für B2B-Auktionen, die Groupon Goods nun in Europa gestartet hat. Das digitale Auktionshaus wurde von B-Stock Solutions entwickelt und erlaubt es Händlern, Restposten zu ersteigern. Diese wurden zuvor auf Groupon Goods angeboten und entweder vom Kunden wieder zurückgeschickt oder konnten nicht verkauft werden.

Weiter auf www.onlinehaendler-news.de

Pressemeldungen der Auktionshäuser

Ketterer Kunst

Meisterlich

München, 13. November 2013, (kk) – Mit einem Dutzend
Werken ist Max Pechstein in der Jahresendauktion am
6. und 7. Dezember bei Ketterer Kunst vertreten.
Darunter befinden sich so hochkarätige Meisterwerke
wie sein mit € 800.000-1.200.000 bewerteter „Schrei am
Meer“. Das Ölgemälde ist nur eines der vielen
Glanzlichter der mehrteiligen Auktion:
1) Klassische Moderne & Seitenwege der dt. Avantgarde
2) Kunst nach 1945
3) Zeitgenössische Kunst
zu 1 ) Klassische Moderne

Eine Ode an den Sommer und die Freiheit ist Max
Pechsteins „Schrei am Meer“. Das 1919 in Nidden
entstandene Werk lässt auf einen Blick das große Glück und
die uneingeschränkte Lebensbejahung des Künstlers erkennen, die er im August jenen Jahres in einem
Brief an den Autor und Herausgeber Prof. Dr. Georg Biermann so zum Ausdruck bringt: Ich „sauge
mich voll mit Kraft, wie das Moos, welches unter dem Regen aufgeht und den Wald in ein Wunder
verwandelt. Ich lebe im Rausche (…) und möchte die Pinsel zerbrechen vor Wonne des Schaffens“.
Kraftvoll, schön und selbstbewußt präsentiert der Künstler seine Frau Lotte hier als zentrale Figur, der
sein Sohn Frank mit keckem Blick auf den Betrachter folgt.
Wesentlich weniger freizügig, aber nicht weniger attraktiv wirkt Pechsteins Lieblingsmodell in dem um
1920 geschaffenen und mit einer Schätzung von € 600.000-800.000 angesetzten Ölgemälde „Lotte mit
Kopftuch“. Auch mit züchtiger, weißer Bluse und bunter Kopfbedeckung zieht die Frau des Künstlers
den Betrachter mit ihrem intensiven Blick und den sinnlich roten Lippen in ihren Bann. Etwas
günstiger könnte ein rund 10 Jahre später entstandenes „Selbstbildnis“ Pechsteins zu haben sein, das
mit € 200.000-250.000 taxiert ist.
Oskar Schlemmer steuert eine seiner international äußerst gefragten Figurenkompositionen aus den
Bauhausjahren bei. Die Taxe der sich scheinbar in Bewegung befindlichen „Figur auf grauem Grund“
liegt bei € 240.000-280.000.
Mit mehreren Arbeiten ist Gabriele Münter vertreten, allen voran ihr „Blauer Kegelberg“ (Taxe:
€ 140.000-180.000). Die geschlossene Malweise mit ihrer Reduktion auf das Wesentliche erzeugt eine
stimmungsgewaltige Atmosphäre, die ihre Wirkung hier ebensowenig verfehlt wie bei ihrem Ölgemälde
„Wege ins Moos“. Es geht mit einer Taxe von € 120.000-150.000 an den Start, während das 1935
entstandene Ölgemälde „Lerchensporn und Primeln (Blumenbild 1935/22a)“ vielleicht schon für
€ 60.000-80.000 zu haben sein könnte.
Max Pechstein
Schrei am Meer 1919
Öl auf Leinwand, 121,3 x 91,6 cm (47.7 x 36 in)
Schätzpreis: € 800.000-1.200.000
Die Verbindung von Kunst und Musik bringt kaum jemand so gut zum Ausdruck wie Wassily
Kandinsky. So vermittelt seine titellose Komposition (Taxe: € 180.000-240.000) aus dem Jahr 1915
mit ihrem harmonischen Farbklang und den bewegten Formen eine Musikalität, deren innerer
Rhythmus spürbar ist.
Ein weiteres Glanzlicht setzt die „Erste Mappe“ der Meister des Staatlichen Bauhauses in Weimar
(Taxe: € 100.000-150.000). 1921 entstanden, besticht das in seiner Vollständigkeit und Qualität sehr
seltene grafische Werk mit Arbeiten u.a. von Lyonel Feininger, Paul Klee und Gerhard Marcks.
Emil Nolde ist mit über einem halben Dutzend Werken vertreten, darunter auch die drei reizvollen
Aquarelle „Das Paar, Phantasien“ (Taxe: € 80.000-120.000), „Mädchenkopf“ (Taxe: € 70.000-90.000)
und „Gartenblumen“ (Taxe: € 60.000-80.000).
Neben Francis Picabias Gemälde „Mains et fantômes“ (Taxe: € 70.000-90.000) und Karl Hofers Öl
„Schwarzmond“ (Taxe: € 100.000-150.000) sowie „Mann mit grüner Fahne“ (Taxe: € 60.000-80.000)
wird die malerische Offerte abgerundet von Werken so wichtiger Künstler wie Marc Chagall, Edward
Cucuel, Conrad Felixmüller, Otto Freundlich, Leonor Fini, George Grosz, Ernst Ludwig Kirchner,
Pablo Picasso, Hans Purrmann, Georg Tappert und Kurt Weinhold.
Im Bereich der Skulptur bestechen unter anderem die Bronzearbeiten „Athlet“ von Max Klinger
(Taxe: € 90.000-120.000), das „Junge Weib“ von Georg Kolbe (Taxe: € 60.000-80.000) sowie eine
Sitzende mit dem Titel „Still allein“ von Gerhard Marcks (Taxe: € 40.000-60.000).
Im Rahmen der Auktion Klassische Moderne feiert man mit der Sonderauktion Seitenwege der
deutschen Avantgarde am 6. Dezember zudem ein ganz besonderes Jubiläum: das 10-jährige
Bestehen einer Auktion, die das Werk vergessener Künstler würdigt, das oft in den Kriegswirren stark
dezimiert wurde und dem diese Auktion zu mehr Beachtung und der verdienten Anerkennung
verholfen hat (Details siehe Pressemitteilung vom 24.9.2013).
Zu 2) Kunst nach 1945
An der Spitze dieser Abteilung steht das 1984 entstandene
Ölgemälde „Der Abgarkopf“ von Georg Baselitz. Die
Legende erzählt von der Heilung Abgars V. von Edessa
durch ein Tuch mit dem Abdruck des Antlitzes Christi,
einem nicht von Menschenhand geschaffenem Bild. In der
Auseinandersetzung mit der christlichen Bildtradition
vollzieht der Künstler eine wichtige Entwicklung hin zum
Bild als Typus. Dabei arbeitet er mit der gesamten Fläche.
So ist auch der 1984 entstandene Abgarkopf nur durch
Augen, Nase und Mund definiert, die Markierungspunkte in
einem Farbrelief aus Grün, Blau und Ocker setzen. Die
Schätzung liegt bei € 250.000-350.000.
Ganz oben auf der Liste der Begehrlichkeiten dürfte auch
„Brien-Elven“ von Karl Otto Götz stehen. Das mit
€ 70.000-90.000 taxierte Werk zählt zu den besonders
gesuchten, großformatigen informellen Gemälden der
späten 1950er Jahre.
Georg Baselitz
Der Abgarkopf, 1984
Öl auf Leinwand, 124,5 x 100 cm (49 x 39.3 in)
Schätzpreis: € 250.000-350.000
Fast schon Klassiker in der Kunst nach 1945 sind die Werke der ZERO-Künstler. Angeführt von
Günther Ueckers 1994 entstandenem „Feld“ (Taxe: € 50.000-70.000) bestechen hier die Arbeiten von
Otto Piene (z.B. „Flower flies“, Taxe: € 35.000-45.000) und Heinz Mack (u.a. „Lichtrelief“, Taxe:
€ 25.000-35.000).
Weitere beeindruckende Werke kommen neben Maurice Estèves „La chapelaude“ (Taxe: € 80.000-
100.000) und einem Ölgemälde Jean Paul Riopelles (Taxe: € 90.000-120.000) u.a. von Fernando
Botero, Konrad Klapheck, Georges Mathieu, Giacomo Manzù, Marino Marini, Serge Poliakoff,
Gerhard Richter, Emil Schumacher und Andy Warhol, der mit seiner Farbserigrafie „Marilyn“ dabei
ist (Taxe: € 75.000-95.000).
Zu 3) Zeitgenössische Kunst
An der Spitze dieser Abteilung, die erstmals mit einem eigenen Katalog vertreten ist, steht neben Tony
Craggs beeindruckendem Bronzekopf „Sharing“ (Taxe: € 70.000-90.000) Anselm Reyle mit seiner
großformatigen Mischtechnik-Arbeit (Taxe: € 60.000-80.000). Die farbintensiven Streifen des 2005
entstan-denen Werkes erstrecken sich über 378 x 303 cm.
Daneben glänzen Künstler wie Daniel Richter („Irren, menschlich?“, Taxe: € 50.000-70.000), Jason
Martin („Chord“, Taxe: € 40.000-60.000), Abraham David Christian, Damien Hirst, Imi Knoebel,
Cornelius Völker sowie Gert und Uwe Tobias.
Vorbesichtigung
16./17. November Galerie Barbara von Stechow Feldbergstr. 28 60323 Frankfurt*
19.-21. November Ketterer Kunst Malkastenstr. 11 40211 Düsseldorf*
23.-29. November Ketterer Kunst Fasanenstr. 70 10719 Berlin*
01.-05. Dezember Ketterer Kunst Joseph-Wild-Str. 18 81829 München-Riem**
* ausgewählte Werke ** alle Werke
Auktion in München
6. Dezember 12:30 Uhr Klassische Moderne - Teil II
15:00 Uhr Seitenwege der dt. Avantgarde
16:30 Uhr Klassische Moderne - Teil I
7. Dezember 12:00 Uhr Kunst nach 1945 - Teil II
16:00 Uhr Zeitgenössische Kunst
17:00 Uhr Kunst nach 1945 - Teil I
Ketterer Kunst hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1954 als einer der wichtigsten Kunst- und Buchversteigerer mit dem
Stammsitz in München und einer Dependance in Hamburg etabliert. Galerieräume in Berlin sowie Repräsentanzen in
Heidelberg, Düsseldorf und Modena (Italien) tragen entscheidend zum Geschäftserfolg bei. Außerdem finden immer
wieder Ausstellungen, Sonder- und Benefizauktionen sowie Online-Auktionen statt.
Presseanfragen: Kundenanfragen:
Ketterer Kunst Ketterer Kunst
Joseph-Wild-Str. 18 Joseph-Wild-Str. 18
81829 München-Riem (Messe) 81829 München-Riem (Messe)
Michaela Derra M.A. Tel.: +49-(0)89-552440 (Fax: -177)
Tel.: +49-(0)89-55244-152 (Fax: -177) E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de
E-Mail: m.derra@kettererkunst.de www.kettererkunst.de/kunst

zurück zur Übersicht

top
auktionshaeuser.com
BDP GmbH Impressum
Ketterer Kunst - Kunst - Ketterer - Moderne - Dezember